Die Rasse
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Der Rhodesian Ridgeback hat seinen Ursprung im südlichen Afrika, in Rhodesien, dem heutigen Simbabwe. Erzählungen über Hunde mit einem Rückenkamm wurden vor ca. 140 Jahren bereits durch Livingstone bestätigt. Die Hottentotten hatten einheimische und englische Hunde schon lange vorher gekreuzt und durch diese vielen Mischungen einen Hund erhalten, der widerstandsfähig im afrikanischen Klima war. Er war sehr lebensfähig, ein Spezialist für die Buschjagd und ein hervorragender Wächter für Farmen und Menschen. |
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Frau Rosy Brook-Risse brachte von ihrem Aufenthalt in Simbabwe ein Paar Ridgebacks mit nach Deutschland und stellte 1955 in Düsseldorf auf der Internationalen Bundessieger-Rassehundezuchtschau beide aus. Sie waren umschwärmte Rarität. Mit der Zucht in Deutschland begann Frau Brook-Risse 1967. Ihre Rüden heißen immer "Chaka", sind von vorzüglicher Qualität und auch der Vater unserer Goma ist ein Chaka. |
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Stärken und Schwächen
(entnommen dem Buch von Jochen Eberhardt, da die Formulierungen voll zutreffend sind)
Zu den Stärken des Rhodesian Ridgeback gehören:
seine unverbrüchliche Zuwendung zu seinen Menschen und seine wachen Sinne, die wir auch in unserer zivilisierten Welt noch immer sinnvoll nutzen können
Dass er bei Bedrohung auch ohne besonderes Training zu seiner Familie steht
Seine stattliche Größe und imposante und elegante Erscheinung
Sein sechster Sinn für Gefahr, der nicht geheimnisvoll ist, sondern nur Resultat der unglaublich feinen Sinneswahrnehmungen der Hunde
Er ist eine normale Rasse, die in keiner Hinsicht übertrieben sein darf
Zu den Schwächen des Rhodesian Ridgeback gehören:
Dass er auf inniger Zuwendung durch seine Familie besteht und ohne dieses Seelennahrung höchst unglücklich ist. Das zeigt er dann auch ganz deutlich.
Dass er engen Kontakt zu seinen Menschen braucht und daher stets zu Füßen
und damit voll im Wege liegt. Jeder Ridgeback verliert auch seine feinen roten Haare, mindestens zweimal pro Jahr, die dann in allen Ecken zu finden sind, insbesondere auf allen dunklen Kleidungsstücken, Wollpullovern und im Auto
Dass er so groß ist, dass er mühelos sieht, was an Fressbarem auf dem Tisch steht
Dass er einen Zaun von 2 Meter Höhe mühelos überspringt, wenn er das erst einmal gelernt hat
Dass er nicht sehr bellfreudig ist. Einmal erwachsen, hat er jedoch eine sehr respekteinflößende Stimme. Die kann man nutzen, wenn man will und dem Ridgeback auf das Kommando "Laut" das Bellen beibringen
Dass er genau weiß, wie er Sie am besten um den Finger wickeln kann.
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